Vertrauen ist keine Kontrolle
208 CISOs aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland über die Lücke zwischen gefühlter und tatsächlicher Kollaborationssicherheit. Von Shadow IT bis externe Zusammenarbeit, vom Zugriffsmanagement bis zur Datenhaltung: wie vertrauliche Informationen wirklich durch europäische Unternehmen fließen.
Die meisten Teams vertrauen ihren Kollaborationstools.
Die Daten tun es nicht.
Über alle 208 Befragten hinweg wiederholten sich dieselben Muster: Consumer-Messenger im offiziellen Tool-Stack, externe Zusammenarbeit über interne Tools, Zugriffsrechte, die Monate nach Projektende aktiv bleiben — und E-Mail als Hauptkanal für vertrauliche Kommunikation.
Einzeln lässt sich jedes Muster rechtfertigen. In der Summe ist genau diese Lücke zwischen Richtlinie und Praxis das, was unter NIS2 und DORA im Audit auf den Tisch kommt.
48 %
teilen vertrauliche Informationen über Messenger, die nie dafür gebaut wurden — während 84 % ihre Umgebung für sicher halten.
Beides zugleich geht nicht.
81 %
geben an, dass mehr als ein Viertel ihrer vertraulichen Zusammenarbeit externe Beteiligte einschließt.
Die Grenze, die existieren sollte, existiert nicht.
61 %
sagen, dass Zugriffsrechte auf geteilte Dateien länger aktiv bleiben als vorgesehen.
Das Audit, das noch niemand durchgeführt hat.
Werten Sie die Daten selbst aus
Filtern Sie nach Land und Unternehmensgröße, um zu sehen, wie sich die Muster verschieben. Wechseln Sie zwischen den vier Themenbereichen — Tools im Einsatz, Shadow IT, Externes Risiko und Datensouveränität — und untersuchen Sie jeden Befund im Detail.
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Der vollständige Report umfasst: – Länderspezifische Auswertungen für Großbritannien, Frankreich und Deutschland – Aufschlüsselung nach Branche und Unternehmensgröße – Vollständige Methodik und Fragenformulierung – 24-seitiges PDF.
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Die meisten Unternehmen vertrauen ihren Tools. Die Daten sehen das anders.
Hohes Vertrauen in die eigene Kollaborationssicherheit ist nicht dasselbe wie Kontrolle über vertrauliche Informationen. Der Bericht zeigt, wo die Lücke entsteht — und warum sie zählt.
Vertrauliche Arbeit macht an der Unternehmensgrenze nicht halt.
Partner, Lieferanten, Kunden und externe Dienstleister sind heute fester Bestandteil der täglichen Zusammenarbeit. Doch externe Weitergabe erfolgt häufig per E-Mail, über Links und Messenger-Apps — statt über kontrollierte, sichere Umgebungen.


Die entscheidende Frage ist nicht nur, wer die Datei erhalten hat. Sondern wer noch immer Zugriff hat.
Zugriffsrechte, die zu lange aktiv bleiben, Dateien außerhalb geregelter Workflows und voneinander getrennte Kommunikations- und Dateisysteme erzeugen gemeinsam unkontrollierte Lücken.
Was Experten für sichere Kollaboration 2026 beobachten
Drei Einschätzungen dazu, was die Daten für Sicherheitsteams heute bedeuten.
Der Wire-Bericht 2026 legt einen der gefährlichsten blinden Flecken in der modernen Unternehmenssicherheit offen: die Illusion von Kontrolle. Unternehmen vertrauen auf interne Richtlinien — doch vertrauliche Daten fließen regelmäßig durch nicht verwaltete externe Workflows und Consumer-Messenger-Apps. Der verbreitete Einsatz von Shadow IT ist selten eine bewusste Entscheidung. Er ist ein Signal, dass offizielle Tools zu viel Reibung erzeugen. Um diese Lücke unter Frameworks wie NIS2 und DORA zu schließen, müssen Führungskräfte sicherstellen, dass der sichere Weg auch der intuitivste ist — für interne Teams und externe Partner gleichermaßen.
Diese Untersuchung zeigt, dass Kollaborationssicherheit nicht mehr auf Tool-Ebene entschieden wird — sondern dadurch, ob Unternehmen sichere Kommunikation, externe Zusammenarbeit und regulatorische Anforderungen als eine gemeinsame Disziplin verstehen. Unternehmen, die diese drei Dimensionen weiterhin getrennt behandeln, werden die Lücke zwischen gefühlter Sicherheit und operativer Realität nicht schließen.
Methodology
Der Wire CISO Collaboration Benchmark 2026 basiert auf einer quantitativen Befragung von 208 Sicherheitsverantwortlichen in Großbritannien (n=62), Frankreich (n=64) und Deutschland (n=82), durchgeführt im Mai 2026. Die Befragten tragen Sicherheitsverantwortung entweder als Hauptaufgabe (73%) oder als Teil eines übergreifenden Aufgabenbereichs (27%). Vertretene Branchen umfassen Finanzdienstleistungen, Technologie, öffentlichen Sektor, kritische Infrastrukturen (KRITIS), Gesundheitswesen und Verteidigung. Die Unternehmensgrößen reichen von unter 50 bis über 5.000 Mitarbeitenden; mittelständische und große Unternehmen (250–4.999 Mitarbeitende) machen 60% der Basis aus.
Alle Ergebnisse dieses Berichts beziehen sich auf die Gesamtstichprobe. Länder- und Segmentauswertungen werden ausgewiesen, sofern die Stichprobengröße dies zulässt (n≥40); kleinere Teilgruppen werden als parallele Auswertungen und nicht als Schnittmengen dargestellt.